Alaaf 2021!

Der erste Sud des Jahres ist traditionell ein Kölsch für unsere Karnevalsparty. Nur war dieses Jahr eben alles anders. Karneval, die Party und Zoch fielen aus. Gebraut wurde trotzdem und wie der Zufall so will, wurde es mein bis dato bestes Kölsch! Bei der Schüttung habe ich das Pale etwas erhöht. Mit dieser Schüttung habe ich die ideale Stammwürze getroffen und die K-97 hat das Bier ebenfalls auf den passenden Wert von 4,8% Vol. Alk. vergoren. Gehopft wurde dieses Jahr mit Aurum und Diamant. Ich hoffe sehr, dass mir mein Kölsch in den kommenden Jahren wieder so gelingt und dass es dann auch wieder eine Party gibt!

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12. Mai 2021 von brauatelier
Kategorien: Kölsch/Wiess | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

The Black End

Zum Abschluss dieses seltsamen Jahres 2020 stand ein Black IPA auf meiner Todo-Liste. Von einigen Suden waren noch Hopfenreste da und ausserdem recht viel getrocknete Dolden meiner eigenen Ernte. Da mein letztes Black IPA eher „not so black“ war, habe ich die Schüttung angepasst und den Wert an dunklen Malzen erhöht. Die Ausbeute war nach 90 Minuten Kombirast gut und auch die Farbe hat diesmal gepasst. Gehopft wurden dann mit Taurus zum bittern direkt nach Kochbeginn und zum Ende mit Dr. Rudi und Simcoe. Nachdem die US-05 eine gute Woche ihren Job gemacht hatte, habe ich mit Cascade, Comet und Callista großzügig gestopft. Das Bier hatte am Ende gute 5,7% Vol. Alk. und ein ordentliches Hopfenaroma. Nach mehreren Versuchen mit den eigenen Dolden zu stopfen, bin ich mir nun bewusst, dass es schon diese Menge braucht, um ordentlich was ins Bier zu bringen. Hier alles auf einen Blick für 40 Liter.

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12. Mai 2021 von brauatelier
Kategorien: Cascadian Dark Ale | Schlagwörter: , , , , , | Schreibe einen Kommentar

Diamant Lager

Der Großteil meiner Biere ist obergärig. Lediglich zur kalten Jahreszeit wird hin und wieder untergärig gebraut, da es in meiner Braustätte dann meist die ideale Temperatur von 10-12° Grad hat. Mit diesem Sud habe ich mich an einem Münchner Hell oder Lager Bier versucht. Bei der Schüttung habe ich vollständig auf Caras verzichtet. Ja, Pale ist nicht original, aber es ist halt mein Basismalz und funktioniert hat das sehr gut. Gehopft habe ich ausschließlich mit dem Hallertauer Diamant. Das Aroma ist wirklich fein und sehr ausgewogen. Für diesen Stil wirklich eine Empfehlung! Ich habe vier Gaben über 60 Minuten verteilt und das Rezept auf 20 IBU ausgerichtet. Vergoren wurde klassisch mit der W34/70. Lager ist ja nicht gerade ein easy Stil für Hobbybrauer. Dafür war ich mit dem Ergebnis mega zufrieden. Nach ausreichender Lagerung von gut 8 Wochen war das Bier total rund und es bestand lediglich optisch ein Unterschied zu bekannten Kaufbieren. Hier alles auf einen Blick für 40 Liter.

Diamant Lager

03. Mai 2021 von brauatelier
Kategorien: Münchner Hell | Schlagwörter: | Schreibe einen Kommentar

Dr. Rudi Stout

Der letzte Stout lag bei diesem Brautag über ein Jahr zurück. Also höchste Zeit, um mal wieder ein tief schwarzes Bier zu brauen. Es sollte diesmal etwas kreativer werden. Nicht klassisch UK und auch kein US Stout. Daher wurde als Hopfen der Dr. Rudi aus NZ ausgewählt. Neben Pale kam eine ganze Horde von Caras und sonstigen Malzen in die Schüttung. Für meine sonst eher etwas schlichten Schüttungen schon ein Brett. Aber es hat sich gelohnt! Am Ende war es ein kräftiges und intensives Bier mit einer leicht fruchtigen Note durch den Hopfen. Vergoren habe ich das Bier mit der Notti in der zweiten Führung aus dem Sud davor. Eine Premiere, die aber super geklappt hat. Hier alles auf einen Blick für 40 Liter.

Dr Rudi Stout

29. April 2021 von brauatelier
Kategorien: Stout | Schlagwörter: | Schreibe einen Kommentar

Hopfenzupfer

Auch 2020 wurde zur Hopfenernte direkt ein Grünhopfenbier gebraut. Nach dem Einmaischen mit Pale, diversen Caras und ein paar Haferflocken, ging es an die Ernte des Cascade. In diesem Jahr kamen dann 500g frischer Hopfen in die Vorderwürze. Gebittert wurde mit Taurus Kaufhopfen und zum Kochende gab es ein gutes Kilo frische Dolden. Ein weiteres Kilo habe ich getrocknet und nach ca. einer Woche gestopft. Zur Gärung habe ich diesmal die Notti eingesetzt. Es war wieder ein besonderes und einzigartiges Bier. Brauen mit Grünhopfen ist einfach immer jedes Jahr ein Highlight!

Hopfenzupfer

29. April 2021 von brauatelier
Kategorien: Grünhopfenbier | Schlagwörter: , | Schreibe einen Kommentar

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